Lachende Gesichter, Freude, Spaß, Frohsinn, aber auch Trauer. Dies alles zeigten unsere Gruppenkinder gegen Ende der diesjährigen Herbstfreizeit 2008 in Lippoldsweiler.
Alles fing an mit dem Treffen zwischen Gruppenleitern, den Kinden und einigen Eltern in Bretten. Letzte Vorbereitungen wurden getroffen, die Strecke besprochen, Informationen ausgetauscht und alle konnten es kaum erwarten gegen Abend des 2. Oktobers das Schloss Ebersberg in Lippoldsweiler nahe Stuttgart zu erreichen. Nach etwa 1 ½ Stunden sahen die meisten von uns bereits unsere Residenz. Hoch oben auf dem Berg stand es, das Schloss des DPSG. Wie wir schnell bemerkten Weiterlesen…
An einer kleinen Hütte bei Heddesbach im Neckartal, auf einem Lagerplatz mit eigener Quelle mitten im Wald, haben wir in der letzten Ferienwoche unser Sommerlager verbracht - zusammen mit dem VCP-Stamm Kochemer Jent aus Neckargemünd. So richtig zeigen wollte sich der Sommer dabei nicht. Regen und Matsch ließen das Lager eher herbstlich erscheinen. Unseren Spaß gehabt haben wir trotzdem. In eine Rahmengeschichte von verwegenen Räubern, schönen Prinzessinnen und bösen Tyrannen haben wir ein abwechslungsreiches Programm verpackt: Wettkochen auf offenem Feuer, Geländespiel, Laubhüttenbau, Bogenschießen, Stöckleverband, Kartenspielen bei Kerzenlicht, Lieder und Geschichten am Lagerfeuer. Bilder davon gibt es in der Fotogalerie.
Das heißt “Auf Wiedersehen!” auf SiSwati - einer von zehn südafrikanischen Sprachen, die besonders in der Region Mpumalanga gesprochen wird, dem “Land der aufgehenden Sonne”. Von dort, genau 8584 km von Bretten entfernt, haben uns acht Pfadfinderinnen und Pfadfinder besucht.
Auf dem Landeslager des VCP Baden war die Brettener Leiterrunde die Partnergruppe der Südafrikaner. Mit Constance, Noni, Lucky, Goodman, Sandi, Muzi, Isaac und Excellent haben wir zwei Wochen lang gekocht, gespielt, gechillt, gearbeitet, gesungen und gehajkt. Zum Abschluss ihres Deutschlandaufenthalts kamen sie dann für vier Tage nach Bretten und erlebten ein Stück deutschen Alltag in Gastfamilien aus unserer Gruppe. Vielen Dank den Familien noch einmal für die Gastfreundschaft!
Es gab auch ein gemeinsames Programm: Am Weiterlesen…
Ein Feuer mit einem einzigen Streichholz anzünden; Kreuzknoten, Palstek, Mastwurf und Schotstek knüpfen; sich mit Karte und Kompass in unbekanntem Gelände orientieren; einer Waldläuferspur folgen – wer sich draußen zurechtfinden will, muss etwas können. Bei unserem Pfingstlager, vom 21. bis 24. Mai im Burgwäldle, ging es um ganz klassische Pfadfinderfertigkeiten. Nicht tote Theorie, sondern Lernen durch Tun. Und alle waren voll bei der Sache. Schließlich wollten die Kinder am vorletzten Tag ihre Wölflingsprüfung bestehen.
Es war unser erstes längeres Lager, und das erste gemeinsam mit einer anderen Gruppe: Der Stamm „Geschwister Scholl“ aus Karlsruhe-Rüppurr nahm mit 10 Kindern und 5 Gruppenleitern teil, aus Bretten kamen 22 Kinder und 4 Leiter. Die Gruppen kamen schnell miteinander zurecht, und ohne die Hilfe und das Material aus Rüppurr wäre die Organisation viel aufreibender geworden. Danke, Rüppurr!
Am ersten Abend war das Nachtgeländespiel. Fackelschein tauchte die Ruine des alten Bergfrieds in unruhiges Dämmerlicht, Weiterlesen…
Beim Völkerballturnier der Brettener DPSG haben wir zwar formal den letzten Platz belegt - aber in Wirklichkeit haben wir gewonnen! Den Preis nämlich für die beste und begeistertste Fanmannschaft. Malin hat uns sogar einen Pokal gestiftet.
Am 27. Februar 2007 fand unsere erste Gruppenstunde statt. Ein Jahr ist um! Kaum zu glauben, was wir alles auf die Beine gestellt haben.
“Es ist eine Bewegung, weil sie sich vorwärts bewegt. Sobald sie aufhört, sich zu bewegen, wird sie zu einer Organisation, und ist fortan keine Pfadfinderei mehr.”
Baden-Powell
Der 22. Februar ist Thinking Day - der Geburtstag von Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, und seiner Frau Olave. Weltweit haben Pfadfinder den Tag gefeiert. Wir haben die Gelegenheit zu einer Übernachtung in unseren Gruppenräumen genutzt. Bei der Stammesnacht drehte sich alles um BiPi, seine Abenteuer als kleiner Junge und später in Indien und Afrika. Geschichten aus seinem Leben und passende Spiele wechselten sich ab: Es galt, ein auf offener See gekentertes Kanu zu retten, sich vor allzuwachsamen Lehrern zu verstecken und an gefährlichen Wachposten vorbeizuschleichen. Beim Stegreiftheater zeigte sich so manches unerwartete schauspielerische Talent - sei es auch nur als Baum, Mond oder Fledermaus. Weiterlesen…
Mit der Aktion Friedenslicht geht das Jubiläumsjahr zu Ende. Vor einem Monat, wenige Tage nach Ende der Brettener Friedenswochen, hat die zehnjährige Elisabeth Nemec das Licht in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet. Von dort aus ist es mit dem Flugzeug nach Wien gelangt und Pfadfinder haben es in einer Lichterstafette in ganz Europa verteilt. Wir Leiter haben das Licht von Stuttgart nach Bretten gebracht. Im Gottesdienst am vierten Advent in der Kreuzkirche ist es verteilt worden. Dabei hat die ganze Gruppe mitgewirkt: Mit den Liedern “Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit” und natürlich “Flinke Hände, Flinke Füße” haben wir unseren Schwung in die Kirche gebracht.
Das Friedenslicht symbolisiert unseren Wunsch nach Frieden und erinnert uns daran, uns jeden Tag dafür einzusetzen. Möge es in vielen Herzen weiterbrennen! Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr allen Eltern, Grüpplingen, Mitarbeitenden und allen anderen Menschen auf dieser Welt!
Zwei Gruppenstunden lang duftete es in unseren Gruppenräumen nach frischgebackenen Plätzchen. 800 Stück haben wir zusammen ausgestochen, geformt, verziert und gebacken, um sie in 100 Tüten zu stecken. Leider konnten wir sie nicht selber essen - schließlich wollten wir eine gute Tat tun: Am 6. Dezember haben wir unseren Stand auf dem Weihnachtsmarkt besetzt, alle Plätzchen verkauft und den gesamten Gewinn von mehr als 230 Euro dem Tafelladen Bretten gespendet. Weiterlesen…
Mehr als zwei Wochen lang hatten die Friedenstage Bretten bewegt - und jetzt regnete es bei der Abschlussveranstaltung in Strömen. Das schlechte Wetter beim Lichtermarsch am Freitag, den 23. November hatte viele Teilnehmer abgeschreckt. Wer, wenn nicht die Pfadfinder, konnte da für Abhilfe sorgen - das Wetter ist uns schließlich egal. Etwa 50 Pfadis aller drei Brettener Stämme waren mit dabei und zeigten es allen: Die Pfadfinderbewegung ist eine Friedensbewegung. Weiterlesen…